Konfirmanden

Konfirmation

Die Konfirmation ist ein herausragendes Ereignis im Leben der evangelischen Jugendlichen.
Doch was ist eigentlich Konfirmation? Und gehen die Jugendlichen auch gerne in die Kirche? Was erwarten sie von der Konfirmandenarbeit?

Detailierte Auskünfte gibt das PDF-Dokument der Evangelischen Kirche im Rheinland
> hier zum Download.

Es folgen einige Inhaltlichen Auszüge.

Konfirmandenarbeit ist ein Erfolgsmodell

Was mögen Jugendliche an ihrer Konfizeit?

Neben Freizeiten, Praktika, Fahrten und anderen gemeinsamen Aktivitäten mit Gleichaltrigen sind es die religiösen Themen. 86 Prozent der Jugendlichen haben in ihrer Konfizeit mehr über Gott und den christlichen Glauben erfahren, das zeigt die Studie zur Konfirmandenarbeit. 80 Prozent sagten, dass sie darüber ins Nachdenken gekommen sind, was gut oder schlecht für ihr Leben ist. Das belegt: Die Konfirmandenarbeit ist die Perle der außerschulischen kirchlichen Bildungsarbeit.

Über welche Themen möchten Jugendliche sprechen?

Das sind Themen wie Freundschaft, Sinn des Lebens und die Verantwortung für andere. Auf der Wunschliste der Pfarrerinnen und Pfarrer stehen dagegen Themen wie Abendmahl, Jesus Christus oder Taufe ganz oben.

Ein Nachmittag in der Woche ist Konfizeit

Grundsätzlich soll der Freitagnachmittag in Klasse 7 und 8 für die Konfirmandenarbeit freigehalten werden.

 

Wie moderne Konfiarbeit aussieht

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Wie gestalten wir die Angebote so, dass die Jugendlichen sich inhaltlich einbringen können und es zu einem befruchtenden Austausch mit dem kommt, was auf der anderen Seite den Erwachsenen der Gemeinde wichtig ist. Viele Jugendliche bringen ihre persönlichen Fragen, ihre Kritik an Kirche, aber auch ihre Sehnsucht nach Gott mit in ihre Konfizeit.
In Konficamps, auf Konfitagen, auf Freizeiten und bei anderen Gemeinschaftsevents kommen sie ungezwungen über religiöse und persönliche Themen ins Gespräch. Das sind eindrückliche Erfahrungen, an die sich die Konfirmierten später gerne erinnern.
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Was ist Konfirmation?

In der Bibel kommt die Konfirmation allerdings nicht vor, anders als die Taufe, mit der sie zusammenhängt. Bei der Konfirmation bekräftigen die Jugendlichen, was ihre Eltern und Paten bei der Taufe im Säuglingsalter stellvertretend versprochen haben: ein Leben im christlichen Glauben zu führen. Daher der Name: Konfirmation kommt vom lateinischen „confirmare“ – „bekräftigen“.
Die Konfirmation wird häufig mit der katholischen Firmung verglichen. Die wurde von den Reformatoren als Sakrament allerdings abgelehnt. Die Taufe bedürfe keiner Ergänzung, sagte etwa Martin Luther.
Andere Reformatoren wie Martin Bucer hielten an einer Bekräftigung der Taufe fest. So entstand in den Anfangsjahren der Reformation aus unterschiedlichen Motiven mit der Konfirmation eine eigene protestantische Feier, bei der Jugendliche außerdem zum ersten Mal zum Abendmahl gingen. Sie war zugleich das Ende eines kirchlichen Unterrichts – mit Martin Luthers Kleinem Katechismus oder dem Heidelberger Katechismus als Lernstoff.
Auch heute geht der Konfirmation noch eine Zeit der Vorbereitung voraus. Die evangelische Kirche spricht dabei jedoch eher von Konfirmandenarbeit als von Unterricht. Evangelische Jugendliche nehmen in der Regel im 7. und 8. Schuljahr daran teil. Nach der Konfirmation können sie das Patenamt annehmen und die Gemeindeleitung – das Presbyterium – wählen.
 

Team Konfirmandenunterricht Ev. Kirchengemeinde St. Johann

von links nach rechts:
Anja Müller, Familientherapeutin, arbeitet ehrenamtlich in der Konfirmandenarbeit
Pfarrer Herwig Hoffmann
Dirk Bröll, Jugendleiter der Gemeinde
Pfarrerin Silke Portheine-Hofmann

 

Konfirmation Jahrgang 2016

Bilder von Anja Müller in unserer Galerie.

 

Konfirmanden Jahrgang 2014

Bilder von Anja Müller in unserer Galerie.